Carpe Diem on Tour

Ausflüge/Klassenfahrten/Wandertage

Die fünfte Etappe: Ribadiso - Santa Irene (7. Juli 2015)

Unsere fünfte Etappe starteten wir nach dem Frühstück in der einzigen Bar von Ribadiso. Nach der gestrigen Königsetappe haben wir heute ca 20 km vor uns, die direkt mit einem anstrengenden Anstieg begonnen und uns nach etwa einer Stunde entlang einer Hauptstraße nach Arzua brachten wo Luca feststellte, dass er sein Handy in Ribadiso vergessen hatte. Zusammen mit Rosella und Lukas nahm er ein Taxi, um es abzuholen und wieder zurück nach Arzua zu fahren. 

In Arzua verließen wir die Hauptstraße, wanderten auf typisch galicischen Wanderwegen weiter und genossen die schöne Aussicht.




James posiert vor der wunderschönen galicischen Landschaft.






Nach ungefähr der Hälfte der Etappe wollten wir bei Heidi einkehren, einer Deutschen, die im Reiseführer erwähnt wird und bei der man für eine kleine Spende Kaffee und Kuchen bekommen kann. Leider hält sie ihr Gärtchen aber im Juli für Pilger geschlossen, wie sie uns mitteilte, da dann zu viele Wanderer auf dem Camino unterwegs sind.

Unser Mittagessen nahmen wir dann in der nächsten Bar ein, zu der wir noch etwa einen Kilometer weiterlaufen mussten. 

Nach einer angenehmen Pause schulterten wir wieder unsere Rucksäcke und wanderten los, um die zweite Hälfte der Etappe zu bewältigen.




Der Camino führte abwechselnd durch Wälder - worunter auch Eukalyptuswälder waren - und pittoreske Ortschaften, weiter nach Santa Irene, wo wir in einer kleinen Herberge übernachteten.




 






Peter, Huanyan und James wandern durch  Spaniens Wälder.








Als letzte erreichten Luca und Raffael die Herberge mit einem Taxi, da sie leider an unserer Unterkunft vorbei liefen und erst nach über fünf Kilometern ihren Irrtum bemerkten. 

Abendessen gab es dieses Mal in einer Bar etwas abgelegen von der Herberge. Es schmeckte leider nicht allen und da im Innenraum für unsere große Gruppe kein Platz war, mussten wir es auf der Terrasse einnehmen. Der schattige galicische Abend sorgte dafür, dass heute auch der letzte in der Klasse merkte, dass es nicht verkehrt gewesen wäre dem Rat zu folgen und einen Pulli oder eine Jacke mitzunehmen. 

Fazit des Tages von Luca: In Spanien kann man gut Taxi fahren.


(James und Lars)