Carpe Diem on Tour

Ausflüge/Klassenfahrten/Wandertage

27.05.15 Der Jakobsweg von Bad Neuenahr nach Wehr

Nachdem wir uns am 26 Mai für die Wanderung eingekleidet hatten, konnten wir am darauffolgenden Tag, bei der Trainingswanderung, unser neu erworbenes Material wie zum Beispiel Wanderschuhe und Rucksäcke ausprobieren. Bei der 23 km langen Wanderung über den Jakobsweg, von unserer Heimatstadt Bad Neuenahr bis zu einem kleinen Dorf in der Eifel Namens Wehr, gingen wir über Stock und Stein durch den Wald. Dennoch passierten wir auch andere Dörfer und unterhielten uns mit Einheimischen, die uns das Brauchtum des Maibaumstellens erläuterten.

Wir machten uns um Punkt 9 Uhr auf den Weg um diese schwere Strecke zu wandern, zuerst waren einige Höhenmeter zu überwinden, diese Strecke war in Form von Serpentinen, die den Anstieg erleichtern sollten. Dennoch fanden einige Personen aus unserer kleineren Truppe von 7 Mann den Anstieg ziemlich schwierig. Als wir schließlich am Neuenahrer-Berg ankamen genossen wir die sagenhafte Aussicht, die man von einem dort errichteten Turm hatte.


Nach einigen weiteren Kilometern durch den Neuenahrer Wald, kamen wir schließlich in Schalkenbach an, wo wir eine kurze Rast machten, um den weiteren Verlauf der Wanderung zu besprechen. Als es nach einigen Minuten weiterging, entschloss sich eine Gruppe von 3 Wanderern, sich von den anderen zu lösen, um ihr eigenes Tempo beizubehalten und das Ziel, die Kirche in Wehr, schnell zu erreichen. Wir machten uns nun wieder auf den Weg und mussten zuerst wieder einige Höhenmeter bekämpfen. 

Nach diesen Anstrengungen erwartete uns ein atemberaubendes Eifelpanorama, welches wir auch eine Zeit lang genossen. Da wir aber auch schnell unsere Endstation erreichen wollten, machten wir uns nach kurzer Zeit auf den Weg nach Oberdürenbach. Dieses Dorf durchquerten wir aber nicht, sondern streiften es nur. Von diesem Zeitpunkt an konnten wir für den Rest der Wanderung die Burg Olbrück in der Ferne sehen.

Mit jedem Meter, den wir zurücklegten, kamen wir ihr - der Burg Olbrück - näher. Als wir schließlich in dem Bergdorf Hain, wo die Burg sich befindet, ankamen, musste sich die Truppe von diesem Anblick lösen und die Festung hinter sich lassen. Mit dieser im Rücken machten wir drei uns weiter nach Galenberg, wo sich eine wunderschöne Kapelle befindet. Schon leicht erschöpft, machten wir uns an die letzte Etappe des Weges, die auch nochmals unsere Kräfte beanspruchte. Als wir den letzten Anstieg meisterten, wanderten wir noch immer nicht entkräftet und glücklich um 14 Uhr in unseren Endort ein. 

Der Weg war bewältigt, warten war angesagt. Nach einigen Stunden kamen die anderen Wanderer der 7 Mann starken Truppe völlig erschöpft am Treffpunkt an. Ob die Strecke schwierig ist oder nicht, lässt sich somit nur schwer beurteilen, denn in unserer Gruppe teilten sich die Meinungen. Es war 17 Uhr als wir schließlich wieder die Schule erreicht hatten.


(Constantin Wenzel)



Die Route